Touristische Gebietsgemeinschaft „Heide und Teiche im Bautzener Land e.V.“ Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft – Touristische Gebietsgemeinschaft „Heide und Teiche im Bautzener Land e.V.“

Schlösser & Parks

Schloss und Schlosspark Gröditz

Am Hochufer des Löbauer Wassers erscheint das Gröditzer Schloss, das im barocken Stil erbaut wurde. Die heutige Form erhielt das Herrenhaus im frühen 18. Jahrhundert. Es bildet mit dem angrenzenden Schlosspark, den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden und einer sorbischen Wallanlage eine harmonische Einheit. Eine erlebnisreiche Führung durch Schloss und Park könnte für Sie Ausgangspunkt für eine Wanderung durch die Gröditzer Skala sein.

Schloss Gröditz
Schloss Gröditz

www.pro-groeditz.de

www.stadt-weissenberg.de

Schloss und Schlosspark Drehsa

Das Herrenhaus mit einem Mansarsenwalmdach wurde Ende des 19. Jahrhundert erbaut. Heute ist es im Privatbesitz und erstrahlt frisch restauriert im neuen Glanz. Bei einem Spaziergang durch den Schlosspark fühlen Sie sich in einen englischen Landschaftspark versetzt. Sandsteinfiguren, wie Brunhilde oder Wotan, ergänzen das Areal. Sie tragen die Handschrift des Steinmetz Heinrich Natter (1844–92).

 

Weitere Sehenswürdigkeiten:

Wasserturm – Drehsaer Aussichtsturm

Der Aussichtsturm von Drehsa, Ende des 19. Jahrhundert erbaut, diente zunächst zur Wasserversorgung. 1967 verlor er seine Bedeutung mit dem Anschluss des Ortes an das Fernwassersystem. Nachdem Sie 115 Stufen erklommen haben bietet die Aussicht einen weitläufigen Blick in das Oberlausitzer Bergland und in die Heide- und Teichlandschaft. Die Turmaufgänge wurden mit Infomaterial, Skizzen und Fotos gestaltet.

www.stadt-weissenberg.de

 

Heimatverein Drehsa-Wurschen e.V.
Telefon: +49 (160) 1457438
E-Mail: Info@Drehsa-Wurschen.de (Gruppenführungen bitte anmelden)

Schloss und Park Milkel

Beim Spaziergang durch den Park mit seinem wunderschönen Altbaumbestand erblicken Sie ein liebevoll restauriertes Schloss mit zwei markanten Rundtürmen. Auf dem Areal einer Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert erbaut erinnert seine Gestalt an die Moritzburg bei Dresden. Ganz im Sinne Pücklers wurde der weitläufige Park angelegt. Veranstaltungen, Feste in Schloss und Park und sogar Trauungen sind schon neue Traditionen.

Schloss Milkel
Schloss Milkel

www.schloss-milkel.de(Führungen bitte anmelden)

Barockschloss und Park Neschwitz

Eine prächtige Sommerresidenz brauchte Herzog Friedrich Ludwig von Württemberg, Generalfeldzeugmeister August des Starken, nach dem er 1722 die Reichsfürstin Ursula Katharina von Teschen geheiratet hatte. Die damals bereits 42-Jährige war immer noch eine schöne, anziehende Frau. 1704 hatte sie August dem Starken als offizielle Mätresse einen Sohn geboren, der später als „Chevalier de Saxe“ bekannt wurde. Schon ein Jahr später musste sie jedoch einer neuen Liebes-Leidenschaft des Königs weichen und zog sich für Jahre vom Dresdner Hof zurück, bis sie nach ihrer Rückkehr dem Herzog Friedrich Ludwig begegnete … Damit die Fürstin auch weiterhin standesgemäß genießen und repräsentieren konnte, ließ dieser ihr auf den Kellergewölben einer alten Wasserburg in seiner kurz zuvor erworbenen Gutsherrschaft Neschwitz ein barockes Schloss errichten. Natürlich musste auch das Umfeld stimmen: Ein barocker Garten mit vier Pavillons und Sandsteinskulpturen wurde angelegt, und für die Versorgung des Anwesens entstand ein Ökonomiehof mit Marstall, Brauerei und Brennerei. Später ging die Neschwitzer Gutsherrschaft in den Besitz der Freiherrn von Vietinghoff-Riesch über. Ende des 18. Jahrhunderts ließen diese in der Nähe des alten Schlosses ein weiteres – 1945 leider zerstörtes – als ihren Wohnsitz errichten; gleichzeitig entstand ein englischer Landschaftsgarten. Im Erdgeschoss des Barockschlosses lädt die Ausstellung „Lebenswege – Zeitenwenden – Die Familie Vietinghoff-Riesch auf Schloss Neschwitz“ zu einer kulturgeschichtlichen Reise in die Vergangenheit der Region. Der letzte Vertreter der Familie von Vietinghoff-Riesch in Neschwitz war ein bedeutender Ornithologe. So ist es kein Zufall, dass sich in der Neschwitzer Parkanlage heute eine Vogelschutzwarte befindet, über deren Arbeit eine Ausstellung im Herrenpavillon erzählt. Wer aber dem Herzog Friedrich Ludwig nacheifern möchte, kann sich im Schlosssaal mit seinen Wandmalereien im pompejanischen Stil in den Hafen der Ehe begeben.

Führungsangebote durch Schloss und Park und die 2 km entfernte Bockwindmühle Luga, bietet das Tourismusbüro Neschwitz an.

Barockschloss Neschwitz
Barockschloss Neschwitz

www.neschwitz.de

Schloss und Park Königswartha

Sandsteinfiguren zum Thema griechisch-römische Mythologie schmücken das Schloss, das um 1870 im klassischen Stil erbaut wurde. Einst durch die Grafendynastie von Dallwitz geprägt ist das Gebäude heute wieder voller Leben, denn im Schloss befindet sich eine Ausbildungs- und Berufsschule für Binnenfischerei. Besuchen Sie den Schlosspark mit seinem romantischen Teich. Bei einer Führung erfahren Sie auch viel über das Fischereiwesen.

Schloss Königswartha
Schloss Königswartha

www.koenigswartha.de

www.smul.sachsen.de/lfulg

Gästetelefon: +49 (35931) 296-45

Wurschen

Geschichtsträchtig sind der Ort Wurschen und sein Herrenhaus allemal. An der Salzstraße, einer ehemaligen Handelsstraße, gelegen geht die Geschichte des ehemaligen Wasserschlosses bis ins Jahr 1390 zurück. Die Schlacht bei Bautzen wird von den Historikern auch Die Schlacht von Wurschen genannt, die Ereignisse um Napoleon haben hier ihre Spuren hinterlassen. Zwei lokale Radwege laden Sie zur Exkursion ein.

www.stadt-weissenberg.de

www.napoleonstrasse1813.de

Schloss und Park Spreewiese

Die aus dem Mittelalter stammende Wasserburg wurde um 1557 zu einer Anlage im Renaissancestil mit vier Flügeln erweitert. Ein von der Natur gestalteter Park mit vier kleinen Teichen rundet das ansehnliche Gesamtbild ab. Der Besitzer, Herr Wehrle, hatte 1997 bei einem Besuch das Bauwerk entdeckt und war sofort begeistert. Heute erstrahlt es frisch restauriert in alter Schönheit. Im Kulturzentrum finden Konzerte und Lesungen statt.

Schloss Spreewiese
Schloss Spreewiese

www.großdubrau.de

www.spreewiese.info

 

Kartenbestellung unter Telefon: +49 (35126) 73022 oder über E-Mail: spreewiese@aol.com

Kirche, Schlossruine und ehemaliges Rittergut zu Nostitz

Neben der Kirche (1679 geweiht) erinnert die Luthereiche mit dem Lutherstein an die Reformation. Daneben erhebt sich eine kleine mittelalterliche Schlossruine. Ganz von der Natur eingenommen wirkt sie an sonnigen Tagen schaurig schön und zugleich romantisch. Im Areal des ehemaligen Rittergutes fällt die Restaurierung des Herrenhauses und des Pferdestalles auf. Die Tonnen- und Kreuzgewölbe werden hier von Granitsäulen getragen.

Schlossruine
Schlossruine in Nostitz

www.stadt-weissenberg.de www.zum-herrenhaus.de

Wittichenauer Stadtkern

Ein Städtchen mit über 750 Jahre Geschichte lädt Sie zum historischen Rundgang ein. Die katholische Pfarrkirche „St. Mariä Himmelfahrt“ präsentiert in ihrem Inneren eine dreischiffige Halle mit mehreren Altären. Die Krabat-Säule auf dem Marktplatz erinnert an die bekannte sorbische Sagengestalt. Endecken Sie auch alte Fachwerkhäuser oder die kursächsische Postsäule von 1732 und lauschen Sie dem Glockenspiel vom Rathausturm.

Stadt Wittichenau
Stadt Wittichenau

www.wittichenau.de